Allgemeine Informationen zur politischen Lage im englisch sprachigen Teil Kameruns

Seit mehr als 1,5 Jahren gibt es Unruhen im englisch sprachigen Teil Kameruns. Schule, Kindergärten und Gerichte sind geschlossen – das Internet wurde abgestellt – es gab und gibt immer wieder Ausgangssperren für die Bevölkerung. Die Menschen dort protestieren gegen die Benachteiligung seitens der französisch sprachigen Mehrheit des Landes und gegen die Regierung. Detaillierte Informationen zur aktuellen Lage, Geschichte des Konfliktes und zur Politik erhaltet ihr hier:

https://ef-magazin.de/2018/01/23/12129-das-regime-von-paul-biya-wie-kamerun-an-einer-feudal-clique-zerbricht

Diese Situation hat die Realisierung unseres Projektes verzögert. Die Schulgebäude sind mehr oder weniger fertig – die Schule könnte eröffnet werden. Der Schulbetrieb lässt sich jedoch ohne Internetzugang und Lehrer sowie stetiger Militärpräsens in den Städten und regelmäßigen Ausgangssperren nicht nachhaltig realisieren Wir vom Verein KiGha e.V. haben uns deshalb entschieden, den Schulbetrieb aufgrund der oben beschriebenen Situation nicht aufzunehmen.

Spendenaufruf für die nächsten Teilschritte

Wir benötigen noch dringend Unterstützung für die nächsten Arbeiten, damit der Schulbetrieb endlich beginnen kann. Dafür würden wir uns über Eure finanzielle Unterstützung sehr freuen!

Nächste Schritte:

  • Errichten eines Regenwasser-Abflusssystems  / Regenwasser muss zum Schutz um die Gebäude herum abgeleitet werden
  • Fußboden in einem Klassenzimmer fehlt noch
  • Schulgebäude benötigt noch die Eingangstüren
  • Kooperationen zum Start des Schulbetriebes

 

 

Projektstand: Akum Vocational School Mai 2017

Das Werkstatt- als auch das Schulgebäude wurden fertig gestellt. Beide Dächer sind fertig. Die Gebäude wurden elektrifiziert und die Fenster eingebaut. Außer in einem Klassenzimmer wurden alle Boden in den Gebäuden betoniert und sind bezugsfertig.

Im Werkstattgebäude wurde ein Rolltor verbaut.

 

Die Werkzeuge und Maschinen aus dem Container wurden sorgfältig sortiert und in das Werkstattgebäude gebracht. Alle Maschinen hat man auf korrektes Funktionieren getestet.

 

Kinder in Ghana e.V.